Große Griechenland Tour
15 Tage, 2.058 km – Epirus, Pindos, Meteora, Peloponnes, Delphi. Hellas von Nord nach Süd auf der eigenen Maschine.
Griechenland ist kein normales Reiseziel — es ist ein Land, das man fahren muss, um es zu verstehen. 13.676 km Küste, das Pindos-Gebirge, die Schluchten von Zagori, der Peloponnes mit seinen antiken Stätten, Meteora mit seinen Klöstern auf den Felsen. Strecken, die wir aus der Zeit kennen, bevor Griechenland Autobahnen hatte — und die noch heute die Bergdörfer mit der Welt verbinden.
Diese Selfdrive-Tour gibt Ihnen die Freiheit auf der eigenen Maschine bei vorgebuchten Unterkünften entlang der gesamten Route. 15 Tage, kein Stress, kein Gruppenplan — nur Sie, Ihr Motorrad und 5.000 Jahre Geschichte.
Reiseverlauf
Tag 1 – Ankunft Igoumenitsa → Ioannina ca. 96 km
Die Einreise erfolgt in Eigenregie per Fähre aus Italien — Ancona, Venedig, Bari oder Brindisi. Die meisten Fähren fahren über Nacht, sodass Sie nach den Einreiseformalitäten direkt startbereit sind.
Erste Etappe nach Ioannina, der Hauptstadt von Epirus. Die historische Altstadt, die Zitadelle mit Blick über den Süßwassersee Pamvotida und die lebendige Gastronomieszene machen die Stadt zu einem perfekten Auftakt für diese Reise.
Tag 2 – Ioannina → Vikos-Schlucht → Kastoria ca. 183 km
Heute geht es ins Pindos-Gebirge. Die Vikos-Schlucht ist im Guinness-Buch der Rekorde als tiefste Schlucht der Welt eingetragen — gemessen am Verhältnis zwischen Tiefe und Breite. Der Ausblick ist schlicht überwältigend.
Weiterfahrt nach Kastoria, das malerisch auf einer felsigen Halbinsel im gleichnamigen Süßwassersee liegt. 57 von 72 mittelalterlichen Kirchen der Stadt befinden sich allein in der Altstadt. Der kleine Seerundgang entlang der Halbinsel — ca. 10 km — ist Pflicht.
Tag 3 – Kastoria → Edessa → Naousa ca. 154 km
Wieder eine herrliche Motorradstrecke durch Nordgriechenland. In Edessa lohnt eine Mittagspause an den Wasserfällen — an heißen Tagen eine willkommene Erfrischung und ein schöner Kontrast zur Berglandschaft.
Die Weiterfahrt nach Naousa führt durch fruchtbares Weinland. Naousa ist bekannt für seinen Rotwein und seine ruhige, angenehme Atmosphäre abseits der Touristenströme.
Tag 4 – Naousa → Vergina → Paralia Katerinis ca. 80 km
Kurze, aber geschichtsträchtige Etappe. Bei den Ausgrabungen von Vergina handelt es sich um das antike Aigai, einst Hauptstadt des Makedonischen Reiches. Der Tumulus mit den Königsgräbern gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Tagesziel Paralia Katerinis liegt direkt an der Ägäis — ein guter Moment, die erste Schwimmgelegenheit dieser Reise zu nutzen.
Tag 5 – Paralia Katerinis → Olymp → Kalambaka ca. 168 km
Die Strecke führt am Fuß des Olymp entlang — dem mythischen Sitz der griechischen Götter, mit 2.917 m der höchste Berg Griechenlands. Wer Zeit mitbringt, findet hier schöne Aussichtspunkte und ruhige Ecken zum Durchatmen.
Tagesziel ist Kalambaka in der Region Thessalien — Ausgangspunkt für die Meteora-Klöster. Zwei Übernachtungen.
Tag 6 – Meteora-Klöster ca. 20 km
Die Meteora-Klöster gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind eines der eindrucksvollsten Ensembles, die Griechenland zu bieten hat. Sechs aktive Klöster thronen auf den Spitzen bizarrer Sandsteinfelsen — erbaut ab dem 14. Jahrhundert, scheinbar schwebend über der Ebene.
Selbst ein James-Bond-Film nutzte diese Kulisse. Ein ruhiger Tag zum Erkunden, Staunen und Genießen. Abends Tsipouro in Kalambaka.
Tag 7 – Kalambaka → Arta ca. 173 km
Eine der kurvenreichsten Etappen dieser Tour führt zurück durch Epirus. Seen, Flüsse, Bäche und Kurven ohne Ende — genau das, wofür man ein Motorrad braucht.
Arta mit seiner osmanischen Bogenbrücke aus dem 17. Jahrhundert ist ein ruhiges, authentisches Städtchen — wenig Tourismus, viel Griechenland.
Tag 8 – Arta → Rion-Antirion-Brücke → Lakopetra ca. 205 km
Durch Zentralgriechenland in Richtung Peloponnes. Die Strecke führt an kleinen und größeren Seen vorbei und bleibt kurzweilig bis zum Ende. Hauptattraktion: die Rion-Antirion-Brücke über den Golf von Korinth — 2,5 km lang, 65 m hoch, ein Ingenieurbauwerk der Superlative.
Übernachtung im Raum Patras-Lakopetra, direkt an der Küste des Ionischen Meeres.
Tag 9 – Lakopetra → Olympia → Methoni ca. 218 km
Das antike Olympia — von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. Austragungsort der Olympischen Spiele. Das Gelände, der Zeustempel, das Stadion: man steht auf dem Boden, auf dem die Geschichte des Sports begann.
Weiterfahrt entlang der Westpeloponnes-Küste nach Methoni. Unterwegs gibt es reichlich Gelegenheit anzuhalten, ins Wasser zu springen und zu genießen.
Tag 10 – Methoni → Sparta → Monemvasia ca. 215 km
„This is Sparta" — kein Filmzitat, sondern ein tatsächliches Zwischenziel. Die Überreste der antiken Akropolis von Sparta sind bescheidener als erwartet, aber der Kontext macht sie unvergesslich. Die Spartaner bauten keine Mauern — sie waren die Mauer.
Tagesziel ist Monemvasia, eine mittelalterliche Festungsstadt auf einem Felsen an der Ostküste des Peloponnes. Abend mit Wein und Ausblick.
Tag 11 – Monemvasia → Epidauros → Porto Heli ca. 247 km
Entlang der kurvenreichen Ostküste des Peloponnes nach Epidauros. Das Theater von Epidauros — erbaut im 4. Jahrhundert v. Chr. — gilt als akustisches Wunder der Antike. Ein Streichholz fallen lassen auf der Bühne ist auf dem letzten Rang noch zu hören.
Tagesziel Porto Heli, ein beliebter griechischer Urlaubsort mit ruhiger Atmosphäre.
Tag 12 – Porto Heli → Mykene → Korinth → Loutraki ca. 145 km
Mykene — Hauptstadt des Mykenaischen Reiches, Heimat des Agamemnon, eine der bedeutendsten Fundstätten der europäischen Frühgeschichte. Das Löwentor, der Schatzhaus des Atreus und die weitläufigen Ausgrabungsfelder lassen die Bronzezeit greifbar werden.
Weiterfahrt über den Kanal von Korinth nach Loutraki — ein Blick von der Brücke in den Kanal ist Pflicht.
Tag 13 – Loutraki → Delphi ca. 185 km
Delphi — der Nabel der Welt, wie die Griechen glaubten. Das Orakel von Delphi war jahrhundertelang die wichtigste religiöse Institution der antiken Welt. Die Ausgrabungen gehören seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Lage am Hang des Parnass mit Blick auf das Pleistos-Tal ist atemberaubend. Übernachtung im Raum Delphi.
Tag 14 – Delphi → Patras ca. 123 km
Die letzte Fahretappe führt entlang der südlichen Küstenstraße des Golfes von Korinth — eine der schönsten Strecken dieser Tour als krönender Abschluss. Noch einmal über die Rion-Antirion-Brücke, dann Patras.
Übernachtung in Patras für die Fähre am nächsten Morgen zurück nach Italien.
Tag 15 – Patras → Fähre nach Italien Abreise
Ende dieser großen Traumtour durch Griechenland. Die Fähre bringt Sie zurück nach Italien — Ancona, Venedig, Bari oder Brindisi.
Inklusive Leistungen
- 14 Übernachtungen in der bestmöglichen Kategorie laut Beschreibung inkl. örtlicher Steuern
- Frühstück, sofern es die Hotels anbieten
- Detaillierter individueller Reiseverlauf
- Digitales Roadbook inkl. US BIKE TRAVEL® App (online & offline)
- Straßenatlas, Reiseführer, Karten und Broschüren
- Einen exklusiven USBT-PIN pro Teilnehmer/in
- Sicherungsschein für Pauschalreisen
Nicht inklusive
- Fähren (An- und Abreise) · Flüge · Transfers · Benzin
- Eintrittsgelder · Parkgebühren · Mautgebühren
- Mahlzeiten · Zusatzversicherungen · persönliche Ausgaben
Hinweise
- Individuelle Reise auf eigenem Motorrad ohne Reiseleitung
- Durchführungsgarantie · Wunschtermin möglich
- Änderungen (max. 5) gegen Aufpreis von 20 € pro Änderung möglich
- Halbe Doppelzimmer nicht buchbar · Tagesaktuelle Hotelpreise
Sonder-Stornobedingungen Griechenland
Bis 61 Tage vor Reiseantritt: 25% · 60–31 Tage: 45% · 30–10 Tage: 65% · Ab 10 Tage / Nichtantritt: 90%.
Anzahlung: 25% des Reisepreises. Restzahlung: 30 Tage vor Abreise. Fähren und Zusatzleistungen nach AGB des jeweiligen Leistungsträgers.
Preise
| Kategorie / Termin | pro Person im Doppelzimmer | pro Person im Einzelzimmer |
|---|---|---|
| Niedersaison 01.04. – 30.06.2026 | ab 995 € p.P. | ab 1.995 € p.P. |
| Hochsaison 01.07. – 30.10.2026 | ab 1.095 € p.P. | ab 2.095 € p.P. |
Tippfehler und Änderungen vorbehalten. Halbe Doppelzimmer nicht buchbar.
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