Die legendäre Route 66
Von Chicago bis Los Angeles auf der Mother Road – 4.000 km amerikanische Geschichte.
„Die Mutter der Landstraßen" – John Steinbeck hat ihr diesen Namen gegeben, und er trifft noch heute. Die Route 66 führt von Chicago am Lake Michigan durch die Farmlandschaft von Illinois, durch Oklahoma, Texas und New Mexico bis in den Südwesten – und endet am Santa Monica Pier in Los Angeles, wo der Pazifik wartet.
Beliebt bei Einsteigern und Kennern gleichermaßen – denn kein anderer Roadtrip erzählt Amerika so vollständig wie dieser. 17 Tage · ca. 4.000 km · von Chicago bis Santa Monica, Los Angeles. Mietwagen separat buchbar.
Reiseverlauf
Tag 1–2 – Chicago, Illinois Anreise · 2 Nächte
Chicago liegt an einem der Großen Seen wie eine europäische Metropole – mit einer Architektur, die das 20. Jahrhundert neu erfunden hat. Am Ufer des Lake Michigan beginnt eine Reise, die Amerika von Ost nach West durchschneidet.
Zwei Tage, um anzukommen. Wer früh aufsteht, sieht die Stadt vor dem Trubel – Lake Shore Drive im Morgengrauen, der Duft von Kaffee in den Seitenstraßen des Loop.
Tag 3 – Chicago → Springfield, Illinois ca. 325 km
Die erste Etappe führt südwärts durch die flache Farmlandschaft von Illinois – Maisfelder bis zum Horizont, kleine Orte mit Wassertürmen, die ersten Route-66-Schilder an der Straße. Springfield, Hauptstadt von Illinois, war Abraham Lincolns Heimat, bevor er Washington regierte.
Die historische Route 66 durchzieht den Stadtkern. Wer genau schaut, findet die Spuren einer Zeit, in der diese Straße noch die einzige Verbindung in den Westen war.
Tag 4–5 – Springfield → St. Louis, Missouri ca. 155 km · 2 Nächte
St. Louis liegt am Ufer des Mississippi – und der Gateway Arch, 192 Meter aus Edelstahl, steht für alles, was hinter der Stadt liegt. Das Tor zum Westen war einst Ausgangspunkt für Pioniere, Lewis & Clark und Hunderttausende Auswanderer.
Zwei Tage am Fluss. Der Forest Park, Gelände der Weltausstellung 1904, ist eine Welt für sich – und Charles Lindbergh startete von hier seinen Transatlantikflug.
Tag 6 – St. Louis → Springfield, Missouri ca. 400 km
Auf den Spuren von Mark Twain durch Missouri – Hügel, Flüsse, kleine Ortschaften, die sich seit Jahrzehnten kaum verändert haben. Die Route 66 schlängelt sich durch eine Landschaft, die man anderswo gar nicht suchen würde.
Springfield, Missouri ist ein guter Rastplatz – ruhig, unkompliziert, mitten im Herzen des alten Amerika.
Tag 7 – Springfield → Tulsa, Oklahoma ca. 300 km
Oklahoma empfängt einen mit weiten Ebenen und einer Geschichte tief verwurzelt in den Kulturen der amerikanischen Ureinwohner. Tulsa, einst die Ölhauptstadt der Welt, trägt das Erbe des frühen 20. Jahrhunderts in seiner Art-Déco-Architektur.
Die Route 66 war für Oklahoma keine Touristenstraße – sie war eine Fluchtstrecke. Die Okies, vertrieben durch Dürre und Depression, fuhren genau diese Straße nach Westen. Man spürt das noch.
Tag 8 – Tulsa → Oklahoma City ca. 200 km
Oklahoma City – eine Stadt, die sich neu erfunden hat. Das National Cowboy and Western Heritage Museum erzählt davon, was Oklahoma vor dem Öl war. Die Stockyards und ihre wöchentliche Viehauktion sind ein Blick in ein Amerika, das noch existiert.
Das Oklahoma City National Memorial erinnert an den Bombenanschlag von 1995 – eines der bewegendsten Mahnmale der USA, mitten in der Innenstadt.
Tag 9 – Oklahoma City → Amarillo, Texas ca. 430 km
Texas beginnt flach und hört nicht auf flach zu sein – aber die High Plains haben eine eigene, ernste Schönheit. Amarillo liegt mitten im Texas Panhandle, und die Cadillac Ranch am Stadtrand ist eines der seltsamsten und stimmigsten Kunstwerke dieser Straße.
Wer hier ankommt, hat die östliche Hälfte der Route 66 hinter sich. Die Landschaft wird weiter, die Städte kleiner, die Straße ruhiger.
Tag 10–11 – Amarillo → Santa Fe, New Mexico ca. 450 km · 2 Nächte
Santa Fe liegt auf 2.140 Metern Höhe – und die Luft ist anders hier, klarer, leichter. Die älteste Hauptstadt der USA trägt ihre Geschichte sichtbar: Adobe-Architektur, Pueblotradition, spanischer Kolonialstil. Der Plaza im Zentrum war schon Handelsplatz, Militärposten und politische Bühne.
Zwei Nächte für eine Stadt, die man nicht in einer versteht. Santa Fe ist Kunst, Küche und Hochlandstille in einem – ein natürlicher Rastplatz auf dem Weg in den Wüsten-Südwesten.
Tag 12 – Santa Fe → Gallup, New Mexico ca. 320 km
Albuquerque liegt im Tal des Rio Grande, eingeklemmt zwischen dem Sandia Crest und dem Flussufer – eine der wenigen Großstädte der USA, die noch echte Wüstenstadt ist. Die Route 66 führt durch die historische Altstadt mit ihren Adobe-Bauten.
Gallup ist Handelsstadt der Navajo und Zuni Nation. Das El Rancho Hotel, wo Filmstars bei Westernproduktionen logierten, steht noch immer.
Tag 13–14 – Gallup → Grand Canyon N.P., Arizona ca. 450 km · 2 Nächte
Die Painted Desert leuchtet in Rot, Orange und Violett – eine Landschaft, die aussieht wie gemalt, weil die Natur hier keine Kompromisse macht. Der Petrified Forest zeigt versteinerte Bäume, 225 Millionen Jahre alt, die wie Marmor schimmern.
Dann der Grand Canyon – und kein Foto, kein Bericht bereitet einen vor. Der South Rim öffnet sich plötzlich, 1.800 Meter tief, und für einen Moment versteht man warum Menschen diesen Ort noch immer als heilig empfinden.
Tag 15–16 – Grand Canyon → Las Vegas, Nevada ca. 470 km · 2 Nächte
Durch die Mojave Wüste nach Las Vegas – der Kontrast könnte nicht größer sein. Die Millionenmetropole im Wüstensand leuchtet schon von Weitem, und wer einmal in der Nacht auf dem Strip steht, begreift warum diese Stadt die Menschen nicht loslässt.
Zwei Nächte in Las Vegas. Die Themenhotels, die Casinos, die Shows – alles ist Überwältigung. Wer tagsüber fährt, sieht die Stadt ohne Schminke: eine Wüstenstadt, die beschlossen hat, die verrückteste der Welt zu werden.
Tag 17 – Las Vegas → Los Angeles, Californien ca. 460 km
Die letzte Etappe führt durch die Mojave nach Los Angeles. Der Santa Monica Pier ist das offizielle Ende der Route 66 – und wer dort ankommt, hat Amerika von Ost nach West durchquert.
Am Pier steht ein Schild: End of the Trail. Dahinter liegt der Pazifik. Eine Nacht in Los Angeles – für alles, was danach kommt.
Inklusive Leistungen
- Übernachtungen laut Beschreibung inkl. örtlicher Steuern
- Frühstück, sofern es die Hotels anbieten
- Detaillierter individueller Reiseverlauf
- Digitales Roadbook inkl. US BIKE TRAVEL® App (online & offline)
- Straßenatlas, Reiseführer, Karten und Broschüren
- Sicherungsschein für Pauschalreisen
Nicht inklusive
- Mietwagen (separat buchbar – wir beraten Dich)
- Flüge und Transfers · Benzin · Eintrittsgelder · Parkgebühren
- Mahlzeiten · persönliche Ausgaben · Reiseversicherungen
Hinweise
- Individuelle Reise ohne Reiseleitung · Durchführungsgarantie
- Mindestalter: 21 Jahre · Kreditkarte erforderlich
- ESTA-Einreisegenehmigung erforderlich
- Mietwagen über uns oder SUNNY CARS buchbar
- Internationaler Führerschein empfohlen
Stornobedingungen
60 Tage oder weniger: 20% · 31 Tage: 25% · 14 Tage: 50% · 7 Tage: 75% · 1 Tag: 95%.
Mietwagen: SUNNY CARS: bis 5 Tage vor Reisebeginn 25 €, ab 4 Tage 50 €.
Preise
| Kategorie / Termin | pro Person im Doppelzimmer | pro Person im Einzelzimmer |
|---|---|---|
| Standard 01.05. – 31.10.2026 | ab 1.995 € p.P. | ab 3.990 € p.P. |
| Superior 01.05. – 31.10.2026 | ab 2.595 € p.P. | ab 4.990 € p.P. |
Tippfehler und Änderungen vorbehalten. Mietwagen nicht inklusive. Halbe Doppelzimmer nicht buchbar.
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